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Studie belegt:                                 Islamische Bildung schützt vor Radikalisierung

Radikalisierungsprävention Nr. 1

Eine Studie des holländischen Radikalisierungsforschers Prof. Edwin Bakker zu Profilen von 313 dschihadistischen Straftätern belegt, dass die meisten straffälligen Dschihadisten, die in Deutschland oder in Europa geboren und aufgewachsen sind, vor ihrer Radikalisierung nicht religiös waren. Nur 5 %  der Verurteilten wuchsen in einer religiösen Familie auf. Fast die Hälfte lebte in ihrer Kindheit und Jugend in einem weitgehend säkularen Umfeld.

 

Es ist charakteristisch für etliche deutsche Dschihadisten/Terroristen, dass diese sich vor ihrer Radikalisierung nicht mit dem Islam beschäftigt haben. Das Trifft auf die Dschihadisten der Lohberger Brigade aus Dinslaken u. a. wie Murat S. zu, als auch auf den ISIS- Rückkehrer Ayoub B aus Wolfsburg.  Gleiches gilt für die Mitglieder der Deutsche Taliban Mudschaheddin Yusuf O. und Fatih K., dem Flughafen Attentäter Arid Uka sowie der Mitglieder der Sauerlandgruppe. Nach jetzigem Kenntnistand ist der Paris Attentäter Abdelhamid Abaaoud auch in ein säkulares Umfeld aufgewachsen. Unter anderem ging er auf einer katholischen Privatschule in seiner Kindheit.

 

Im Umkehrschlussaus der Studie von Herrn Prof. Bakker ist abzuleiten, dass eine fundierte islamische Bildung vor Radikalisierung schützen kann. 

 

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