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Initiative Säkularer Islam

Zum Scheitern Verurteilt

Die Initiative „säkularer Islam“ ist eine Totgeburt. Noch schlimmer! Hier versucht man ein totes Kind groß zu ziehen. Allen voran die Medien. Wieso meine negative Einschätzung?

 

An erster Stelle liegt es an einigen fragwürdigen Gründungsmitgliedern dieser Initiative. Denn wenn die Initiative sich über eine zunehmende Muslimfeindlichkeit sorgen macht, aber zugleich sich unter den Teilnehmern die Gallionsfiguren der islamfeindlichen Szene befinden, ist deren Glaubwürdigkeit mit dem ersten Atemzug verspielt. Denn links und rechts von der Sperrspitze, Herrn Cem Özdemir, stehen zwei äußerts fragwürdige Gestalten. Wollen wir mal den Teufel an die Wand malen und Necla Kelek und Hamed Abdel-Samad  beim Namen nennen.

 

Die Lebensaufgabe von Hamed Abdel-Samad und  Necla Kelek besteht darin, gebetsmühlenartig auf der Klaviatur des Hasses sich despektierlich über den Islam und die Muslime zu äußern. Wenn die beiden nur an den Islam und die Muslime denken, kann so manche Klaviertaste zu Bruch gehen. Beide hetzten gegen Muslime im gleichen Eifer wie im Nationalsozialismus gegen Juden gehetzt wurde. Mit ihren Hass geht aber auch Prfitgier einher. Denn beide verdienen ihr Geld hauptsächlich mit Islambashing.  Beide sind von den Medien künstlich zu Ansprechpartnern über den Islam hochstilisiert worden.  Zugleich geht deren Einfluss bei den Muslimen gegen Null.  In Talkshows sind beide keine unbekannte.  Bücher gegen den Islam und den Muslimen zu schreiben gehört zu deren Lieblingshobby.  

 

Aus Sicht von Hamed Abdel-Samad ist der Islam eine faschistoide Ideologie. Ähnliche Töne kommen von Necla Kelek. Freiwilliges Kopftuchtragen ist in ihren Augen Faschismus . Wer den Islam und die Muslime mit Faschismus gleichsetzt, spricht den Muslimen doch jedes Existenzrecht ab, oder?

 

Necla Kelek kann man als Prototyp der Antiislamisten bezeichnen. Sie gehört zu den ersten Menschen mit Migrationshintergrund, welche mit Islamhetze goldene Eier legen konnte. Mit ihren scheinbar muslimischen Wurzeln verleiht Kelek der islamfeindlichen Szene eine gewisse Seriosität. Wie in der frühen Neuzeit Heinrich Kramer der Wegbereiter der Hexenverfolgung war, so hetzt heute Kelek im gleichen Eifer gegen Muslime. Wie einst Juden als Parasiten, beschimpft wurden, werden  Muslime von Kelek u. a. als Sodomiten herabwürdigt

Nicht unerwähnt sollte auch sein, dass es sich bei den beiden um Exmuslime handelt. Beide machen kein hehl daraus, aus dem Islam ausgetreten zu sein.

 

Was alle Mitglieder der Initiative gemeinsam haben, ist mit Ausnahme vom vorangestellten Maskottchen Herrn Özdemir, der drang im Rampenlicht zu stehen. Und das gerne auf Kosten der Muslime. Ich frage mich, warum man nicht gleich Björn Höcke als Gründungsmitglied in der Initiative mit aufgenommen hatte. Er hätte die Glaubwürdigkeit der Initiative als Mitglied nicht weniger in Zweifel gestellt.

 

Je weniger die Glaubwürdigkeit der Initiative wirkt, sich um eine ausbreitende  Islamfeindlichkeit Sorgen zu machen, desto glaubwürdiger wirken die anderen Forderungen der Initiative, welche sich gegen die Muslime richten.

 

Den Blick der Initiative gewandt, fällt auf, dass gefordert wird, dass  religiöse Normen im öffentlichen Raum nichts zu suchen haben sollen. Mit religiöse Normen wird wohl nur das Kopftuch tragen während der Berufsausübung  gemeint sein.  Im gleichen Atemzug fordern sie aber eine uneingeschränkte Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Hier ist doch ein Widerspruch zu erkennen. Das Kopftuch tragen nur auf häusliche Tätigkeiten zu beschränken hat wenig mit deren aufgeforderter uneingeschränkte Gleichberechtigung von Frauen und Männern  zu tun. Die Diskriminierung von religiösen Minderheitenaus der Berufswelt scheint wohl aus Sicht der Initiative kein Problem zu sein.  Emanzipierte Kopftuchträgerinnen scheint es in deren verbohrten Welt nicht zu geben. Deren gefordertes  Recht auf individuelle Selbstbestimmung, gilt wohl nicht für gläubige Musliminnen. Ich gehe davon aus, dass gegenüber Putzfrauen, dass Kopftuchtragen weniger kritisch gesehen wird.

 

Deren Ziele haben wenig mit einem säkularen Weltverständnis zu tun. Denn sie predigen einen totalitären Laizismus und wollen allgemeingültige Grundrechte dort abschaffen, wo diese nur noch von Muslimen in Anspruch genommen werden.

 

Den Forderungen der Initiative den Muslimen sogenannte Sonderrechte abzusprechen, passt gut zum Konzept von Kelek und Co. Was unter Sonderrechten zu verstehen ist, lässt die Initiative offen. Von den Rechten die Minderheiten wie Sorben, Dänen und Juden  oder die Kirche zugestanden werden, sind die Muslime jedenfalls noch weit entfernt.

 

Die Intitiatoren lehnen eine Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen ab, wollen aber zugleich den Gläubigen nicht den gleichen Rechten wie den sogenannten Ungläubigen einräumen. Hier möchte ich anmerken, dass das arabische Wort Kafir nicht Ungläubiger, sondern einfach Nichtmuslim bedeutet. Das den arabischen Wort Kafir äquivalente  jüdische Wort Goj wird in der Regel auch mit Nichtjude übersetzt.

 

Gott sei gedankt, dass es in Deutschland Juden gibt. Denn ansonsten hätte auf der Liste der blutrünstigen säkularen Inquisitoren noch die Forderung gestanden, die Beschneidung und das Schächten zu verbieten.

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